Disneyland Paris entdecken

Für echte Freizeitpark-Fans sind die Disney-Parks Paris ein Muss.

Wir haben getestet: Familien-Kurzurlaub in Disneyland, Disney Studios und Disney Village, vier Tage lang. Hier möchten wir unsere Erfahrungen mit euch teilen.

Als Parktester unterwegs: Familie Gabes mit Onkel und Oma.


Reisezeit und Reiseroute

Als Reisezeit für den Kurztrip ins Disneyland Paris hatten wir Anfang September gewählt. In den meisten Regionen sind die Ferien bereits zu Ende. Dies macht sich vor allem bei den Wartezeiten der Attraktionen im Disneyland und in den Disney Studios bemerkbar, die eine Woche zuvor teilweise noch doppelt so hoch waren. Die Anreise mit dem PKW - rund 800 km – gelang staufrei in 7,5 Stunden. Wenn sich zwei Fahrer abwechseln können ist das auch relativ stressfrei, vor allem auf den französischen Autobahnen, die im Vergleich zur deutschen Autobahn relativ leer wirken.

Tipp: Günstiges Hotel für den Anreisetag buchen

Für den Anreisetag hatten wir ein günstiges Hotel kurz vor Paris gebucht, so dass wir am nächsten Morgen die Parkzeit gleich gut ausnutzen konnten. Für eine vierköpfige Familie sind günstige Übernachtungen bereits ab 50 Euro zu haben (Anmerkung: für 50 Euro ist natürlich kein Luxus zu erwarten, aber wenn man nur nach einer längeren Autofahrt schlafen möchte, dann ist das in Ordnung).


Maut auf französischen Autobahnen

In Frankreich bezahlt man für diverse Streckenabschnitte Mautgebühren. Insgesamt hatten wir für die Reise ab Landkreis Regensburg bis Disney-Parks rund 27 Euro Mautgebühren bezahlt (einfach). Eine Vignette ist für die Fahrt NICHT notwendig. Man bezahlt einfach mit Bargeld, EC-Karte oder Kreditkarte am Automaten bei der Einfahrt in den gebührenpflichtigen Abschnitt.

Tipp: Autobahnkurzstrecke im Umkreis von Disneyland Paris kostet teilweise 2,20 Euro. Das ist zwar nicht viel, kann sich aber bei mehreren Tagen durchaus zusammenläppern, v.a. wenn man ein Hotel außerhalb gebucht hat. Am besten für kurze Fahrten im Navi Strecken ohne Mautautobahnen wählen.


Einkaufen im Val d' Europe

Gegen Abend kamen wir nach unserer Autofahrt in der ersten Unterkunft an. Wir nutzten die Gelegenheit für ein kurzes Shoppingerlebnis im Einkaufszentrum Val d' Europe, welches sich in unmittelbarer Nähe zu den Disney Hotels und Parks befindet. Über 160 Geschäfte und Restaurants stehen hier zur Verfügung und auch ein Marken-Outlet für Schnäppchenjäger. Vor dem Einkaufszentrum stehen übrigens kostenlose Parkplätze zur Verfügung.


Übernachten auf der Davy-Crockett-Ranch

Am nächsten Morgen führte uns der erste Weg zur nahe gelegenen Davy-Crockett-Ranch, welche für die nächsten vier Tage unsere Unterkunft sein sollte. Die Ranch besteht aus mehreren Bereichen mit Hütten, in denen man mit mehreren Personen übernachten kann.

Ausstattung der Hütten

Die Rezeption der Davy-Crockett-Ranch

Unsere Hütte bestand aus zwei Schlafzimmern, zwei Badezimmern sowie kombinierten Wohn- und Kochbereich. Vor der Hütte gibt es Sitzgelegenheiten und tatsächlich auch einen Grill.

Die Küche ist gut ausgestattet mit allem, was man braucht: Herd, Kühlschrank mit Gefrierschrank, Toaster, Kaffeemaschine und sogar mit einer Spülmaschine. Die Betten sind bezogen, Handtücher und auch Verbrauchsgegenstände wie Duschgel und Klopapier sind vorhanden. Der Wohnbereich ist mit einem Fernseher ausgestattet, mit dem man übrigens wertvolle Parkinformationen abrufen kann. Im Ranch-Shop "Alamo Trading Post" erhält man bei Bedarf ein kostenloses Reinigungsset. Gegen Vorlage einer Kreditkarte erhält man im Bungalow auch eine Telefon- und Internetverbindung. Ansonsten ist freies WLAN in den öffentlichen Bereichen Nähe Rezeption verfügbar.

Vor der eigenen Hütte können zwei PKW direkt abgestellt werden. Auf dem Gelände gibt es verschiedene Frühstücksstationen. Hat man das Frühstückspaket gebucht, erhält man dort in der Früh frische Croissants, Baguettes, Cornflakes, Milch und was eben sonst noch zu einem typischen französischen Frühstück dazu gehört.

Tipp: Für Selbstversorger ist im Prinzip alles vorhanden. Verzichtet man auf Halb- oder Vollpension, so kann man sich einiges an Geld sparen. Wir raten, auf jeden Fall einen guten Vorrat an Getränken selbst mitzunehmen, denn diese sind im gesamten Umfeld der Parks unverschämt teuer (vor allem alkoholische Getränke).

Im zentralen Bereich der Ranch gibt es neben der Rezeption auch einen Saloon, Restaurant, Einkaufsladen (teuer), Spielhalle, Spielplatz und Minigolf.

Ankunft und Abreise

Bei der Ankunft fährt man am besten direkt zum Parkplatz vor der Rezeption, dort kann man ohne weiteres stehen bleiben. Die Rezeption ist 24 Stunden besetzt. Die Hütten können ab 16 Uhr bezogen werden. Einchecken kann man aber zu jeder Uhrzeit. Wenn man also schon am frühen Vormittag ankommt, dann erhält man bereits die Magic-Pässe, so dass man Zutritt in den Disney-Parks hat. Die Hütten müssen am Abreisetag bis 11 Uhr geräumt sein.

Hinweis: für die Einfahrt in die Ranch bitte bereits einen Buchungsnachweis für den Sicherheitscheck bereithalten. In der Rezeption erhält man eine kurze Einweisung für Ranch und Park und für die Magic-Pässe, die man in den kommenden Tagen für Eintritt, Parken und Restaurantbesuche benötigt.


Anfahrt und Parken bei den Disney-Parks

Von der Davy Crockett Ranch aus fährt man mit dem PKW in nur wenigen Minuten zum Park. Der Tagestarif für den Parkplatz liegt bei 25 Euro pro PKW. Kostenlos parken können Gäste der Disney Hotels oder der Ranch. Hierzu muss lediglich bei der Einfahrt in den Park der Magic-Pass vorgezeigt werden. Von den Parkplätzen aus kommt man sehr schnell in den zentralen Bereich, von dem aus Disneyland, Disney Studios und das Village in ein paar Schritten erreichbar sind.


Die Magic-Hour: Attraktionen ohne Wartezeit

Discoveryland Orbitron

Als Gast eines Disney-Hotels ist man automatisch Inhaber eines Magic-Pass, mit dem man bereits 60 bis 90 Minuten (je nach Saison) vor der offiziellen Parköffnung Zutritt erhält. Dies ist natürlich für die Fans der Attraktionen wie Hyperspace Mountain, Crush-Coaster, Peter-Pan-Flight, Buzz-Lightyear, Startours, Ratatouille etc. besonders interessant, weil man bis zur offiziellen Öffnung keine nennenswerten Wartezeiten hat. Zudem hat man bereits bei der Anreise den Vorteil, dass auf dem Parkplatz kaum Verkehr herrscht.


Zeit sparen mit Disney-App und Fastpass

Wer sich auch nach der Magic-Hour lange Warezeiten sparen möchte sollte sich zunächst die Disney-App herunterladen. Sie zeigt u.a. die aktuellen Wartezeiten der Attraktionen an, Zeiten der Shows, Restaurants, und was man noch so braucht. Sehr übersichtlich und praktisch! WLAN ist übrigens kostenlos in den Parks vorhanden. Eine sehr gute Möglichkeit, sich bei Attraktionen, wie zum Beispiel Big Thunder Mountain oder Indiana Jones, Zeit zu sparen, ist der Fastpass. Es stehen neben den Attraktionen Fastpass-Automaten. Man muss lediglich mit seinem Magic-Pass ein Ticket ziehen und kann dann zu einer gebuchten Zeit (zum Beispiel zwischen 12.20 und 12.50) über den schnellen Eingang direkt zum Einstieg gehen. Die Fastpässe sind kostenlos. An manschen Attraktionen gibt es auch Single-Rider Eingänge. Auch hier kommt man häufig schneller zum Coaster, muss aber auf freie Einzelplätze hoffen und mit fremden Personen fahren.

Tipp: Die Verfügbarkeit der Fastpässe ist begrenzt. Gerade bei der beliebten Big Thunder Mountain Achterbahn sind die Pässe oft kurz nach der Mittagszeit vergriffen. Wir empfehlen, sich bei jeder Gelegenheit einen Pass zu ziehen und zu den gebuchten Zeiten zu den Attraktionen zu gehen, damit man die wertvolle Parkzeit nicht in den Warteschlangen vergeudet.


Fotos mit den Disney-Stars

Rapunzel Meet & Greet im Fantasyland

Was uns leider nicht gelungen ist: innerhalb einer akzeptablen Zeit im Disneyland ein Bild mit Mickey Maus, Minnie oder Goofy zu bekommen. Es laufen zwar im Park allerhand Disneyfiguren herum, die Wartezeiten für ein Foto mit ihnen sind allerdings sehr hoch. Mickey Maus und Darth Vader waren bei mindestens 60 Minuten, die Disney Prinzessinnen sogar oft bei 90 Minuten. Uns war das zu viel Zeit für ein Foto. Besser gelöst ist das in den Disney Studios. Wenn ihr dort ein Bild mit den Disney Stars machen wollt, dann MÜSST ihr die App „Lineberty“ herunterladen und eine Zeit in der virtuellen Warteschlange buchen. Anders lässt man die Kinder zu den Figuren leider nicht vor.


Verpflegung auf dem Disney Gelände

All You can eat im Plaza Gardens Restaurant

Restaurants und Imbissstände gibt es in den Parks und im Village zur Genüge. Kulinarische Hochgenüsse sind zwar auch in den hochpreisigen Restaurants nicht zu erwarten, aber das Essen schmeckt gut und man findet sicher für jeden Geschmack etwas. Dass Essen im Park sehr teuer ist, das überrascht wahrscheinlich niemandem. Ein banaler Hotdog 11 Euro oder ein Mittagsmenü 35 Euro, das ist kein Schnäppchen. Wenn man im Park Essen will empfehlen wir dringend, ein Verpflegungspaket zu buchen. Wir haben das auch so gemacht und kamen damit deutlich günstiger weg. Immerhin hätten wir für zwei Erwachsene und zwei Kinder ansonsten jedes Mal zwischen 90 und 120 Euro für Mittagessen oder Abendessen berappen müssen.

Tipp: Bei den Restaurants solltet ihr auch genau drauf schauen, was ihr bekommt oder was alles geboten wird. In manchen Restaurants werden Getränke kostenlos nachgefüllt, leider nicht in allen. Hier sollte man gleich am Eingang an der Kasse nachfragen. Manche Restaurants bieten zum Essen auch tolle Shows, zum Beispiel der Lucky Nugget Saloon im Frontierland, den wir an dieser Stelle auch empfehlen möchten.

Lucky Nugget Restaurant mit Show zum Dinner

Restaurantpakete für Halb- oder Vollpension kann man übrigens in den Stufen Standard, Plus und Premium bestellen. Es gibt entsprechende Restaurantkategorien in den Parks, wobei man gegen Aufpreis auch mit einer Standard-Buchung in einem Premium Restaurant dinieren kann. Manche Restaurants, zum Beispiel das Videopolis, haben Menüs auf der Karte, die viel günstiger sind als das, was man mit einer Standardbuchung bekommen würde. In solchen Fällen kann man fragen, ob man kostenlose Additionals, wie zum Beispiel Chicken Nuggets oder Mozzarella-Sticks, bekommt. Zum bezahlen an der Kasse nutzt man seinen Magic-Pass, sofern Restaurantpakete gebucht worden sind. An der Kasse muss dann angegeben werden, wie viele Erwachsenen- bzw. Kindermenüs vom Budget abgezogen werden sollen.

Die Disneyland-App zeigt die Restaurants auf der Übersichtskarte an und auch, zu welcher Verpflegungskategorie sie gehören. Plätze in Restaurants sollte man – gerade zu den klassischen Essenszeiten – reservieren, um auch tatsächlich einen guten Platz im Wunschrestaurant zu bekommen. Dafür gibt es eine eigene Servicerufnummer, die man übrigens auch über die App direkt anwählen kann.

Natürlich spricht in Sachen Verpflegung auch nichts gegen die Sparvariante: man kann auch selbst Verpflegung mit in den Park nehmen. Es gibt sogar ausgewiesene Picknickplätze im Park. Uns war letztendlich das Verpflegungspaket mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen zu viel, ein Restaurantbesuch pro Tag hätte auch gereicht.


Souvenirs und Photopass

Souvenirs, Souvenirs, Souveniers ...

Natürlich ist der Park gespickt mit Souvenirständen. Nach jeder Attraktion erwartet einem der passende Souvenirshop oder die Photowand. Die Preise sind erwartungsgemäß hoch, aber Kleinigkeiten gibt es durchaus schon unter 10 Euro. Die goldschimmernden Sammlermünzen sogar schon für 2 Euro. Die größeren Souvenirs gehen richtig ins Geld und je öfter man die hohen Preise sieht, desto akzeptabler erscheinen sie im Laufe der Zeit. Man sollte sich davon aber nicht leiten lassen und bedenken, dass eine 60 cm Mickey Maus, die im Park 49 Euro kostet, in Deutschland bereits für 19 Euro erhältlich ist. Ein Photopass, mit dem man die Bilder aus der Achterbahn oder der zahlreichen Photostationen abrufen kann, kostet stolze 69 Euro. Dafür erhält man aber ein sehr großzügiges Gesamtpaket. Hat man ein Disney-Hotel gebucht, so erhält man einen Nachlass von 30 Euro auf den Photopass.

Tipp: Inhaber des Photopasses können bei den Disney-Stars Meet & Greet Stationen von professionellen Fotografen Bilder machen lassen.


Behindertengerechter Freizeitpark

Wir können es zwar nur aus der Beobachtung heraus beurteilen, aber nach unserer Auffassung sind die Parks sehr behindertenfreundlich. Es gibt bei den Attraktionen extra Eingänge mit kürzeren Wartezeiten und die Zugänge sind entsprechend mit Rampen ausgestattet. Die Disney-Mitarbeiter kümmern sich zudem ausgesprochen zuvorkommend um Menschen mit Behinderung.


Das bieten die Disney-Parks

Disneyland, Disney Studios und Disney Village: jeder Bereich hat seinen eigenen Charme und ein anderes Angebot.

Disney Village

Das Disney Village ist eine Art Kombination aus Einkaufsmeile, Restaurants und Shows. Neben den Disney-Restaurants gibt es dort auch andere Angebote, zum Beispiel Planet Hollywood und MC Donalds. Im Village gibt es zudem ein großes Angebot an Shows und Kino, die man extra hinzubuchen kann. Seit vielen Jahren eine Institution ist die Buffalo Bill's Wild West Show mit Micky und seinen Freunden. Eine toll inszenierte Westernshow mit sensationellen Stunts und texanischem Dinner.

Disney-Studios

Die Disney Studios bieten einen Blick hinter die Filmkulissen

Hinter die Filmkulissen blicken lassen die Disney-Studios. Auf einer Studio-Tour erhält man tolle Einblicke, wie zum Beispiel Spezialeffekte in Actionfilmen gemacht werden. Eine spektakuläre Stuntshow vor einer riesigen Kulisse bietet Moteurs Action, die sollte man nicht verpassen! Auch ansonsten ist in den verschiedenen Studios ein Showprogramm für jedes Alter geboten. In dieser Saison zum Beispiel die Avengers Show. Die Kinder freuten sich sehr über die Abenteuer des kleinen Stitch, der sie interaktiv auf eine kleine Reise mitnahm.

Bei der Studio-Tour gibt es allerhand Spezialeffekte zu entdecken

Natürlich gibt es auch in den Studios ein sehr schönes Angebot aus Fahrgeschäften und Attraktionen. Eine tolles Achterbahnerlebnis bietet der Crush-Coaster, allerdings mit entsprechend hohen Wartezeiten. Begeistert waren wir von Ratatouille, eine Fahrt aus Mausperspektive mit sehr genialen 3D-Effekten. Wer es gerne schaurig aufregend mag ist mit dem Hollywood-Tower gut bedient, mit dem es nach einer kurzen Reise in die Twilight-Zone ab in den freien Fall geht.

Stuntshow Monteurs Action

Tipp: der „Rock’n’Roller Coaster starring Aerosmith“ ist eine tolle Achterbahn mit Musikspektakel und extrem guten Lichteffekten. Die Wartezeiten waren dort an allen Tagen sehr kurz, meist nur 5 bis 15 Minuten. Kinder haben ab 120 cm Zutritt zur Bahn.

Insgesamt faszinieren die Disney-Studios, weil man tief eintaucht in die schillernde Welt der Moviestars. Bestimmt ist für jeden Besucher ein Lieblingsfilm auf dem Gelände mit dabei. Sei es Armageddon, Nemo, Toystory oder Avengers bei den Hauptattraktionen oder andere Kinohits unter den vielen zahlreichen Details.

Zauberhaftes Disneyland

Eintauchen in die zauberhafte Welt von Disney, mit einem einmaligen Flair und Zauber, den es so wohl nur im Disneyland gibt. Das ist es, was den Park wohl ausmacht. Bereits nach den ersten Schritten durch die Main Street gibt es nicht nur strahlende Kinderaugen, die ein Detail nach dem anderen entdecken. Auch wir Erwachsenen fühlten uns wieder ein bisschen wie Kinder, weil einem Micky, Goofy und Donald schließlich auch ein Leben lang begleitet haben. Thematisch ist das Disneyland aufgeteilt in die Themenbereiche Mainstreet USA, Discoveryland, Fantasyland, Adventureland, und Frontierland.

Mainstreet USA

Tolle Kostüme bei der Disneyparade

Auf der Mainstreet gibt es zahlreiche kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants. Dort findet man auch die Meet & Greet Stationen mit Minnie, Donald, Daisy und Pluto. Am Abend ist hier auch ein sehr guter Platz, um die Disney Parade mit den beeindruckenden Themenwägen anzusehen.

Tipp: Wer bei der Parade ganz vorne einen Platz ergattern möchte, sollte tatsächlich bereits 30 Minuten vor Beginn am Straßenrand stehen. Sonst kann es mit der freien Sicht – vor allem für Kinder – schwierig werden.

Discoveryland

Hier kommen nicht nur die Star Wars Fans mit Hyperspace Mountain und Startours auf ihre Kosten. Man kann die Nautilus entdecken, mit Buzz Lightyear Aliens bekämpfen, einmal um Autopia fahren und vieles mehr.

Tipp: Unter den Achterbahnen im Disneyland hatte der Hyperspace Mounten immer die kürzesten Wartezeiten. Gleich nach Parköffnung waren diese ziemlich lange nur bei 5 bis 15 Minuten, so dass man die Fahrt durchaus gleich zweimal hintereinander genießen kann, ohne lange anstehen zu müssen.

Fantasyland

Blick vom Turm des Schlosses der Herzkönigin

Für kleine Prinzessinnen und kleine Ritter ist das Fantasyland natürlich perfekt. Es gibt zahlreiche Attraktionen mit Themen aus der klassischen Disney-Märchenwelt, wie Pinocchio, Peter Pan, Dumbo und Alice im Wunderland. Großer Minuspunkt: Leider sind die Wartezeiten für das Meet & Greet mit Mickey und für die Disney-Prinzessinnen nach unserem Empfinden viel zu hoch.

Tipp: Gegen lange Wartezeiten am Peter Pan Flight hilft der Fastpass. Etwas versteckt hinter dem Alice im Wunderland Labyrinth sind noch zwei Attraktionen etwas versteckt, bei denen die Wartezeiten recht kurz sind (Zugfahrt und Bootsfahrt).

Adventureland

Die Piraten der Karibik stehen ganz im Fokus des Adventurelands. Im „Pirates of the Caribbean“ führt einem die Bootstour durch die Welt des Captain Jack Sparrow. Doch auch Indiana Jones und die Familie Robinson lassen dort grüßen. Auf dem Arabischen Markt kann man Aladin und Gini aus der Wunderlampe entdecken.

Tipp: Für Achterbahnnervenkitzel empfehlen wir die vordersten Plätze von Indiana-Jones. Auch hier gibt es Fastpässe für kurze Wartezeiten. In der toll angelegten Adventure Isle kann man ruhig mal die Füße hoch legen und inmitten toller Wasserfälle die Landschaft genießen.

Frontierland

Das Fort im Frontierland sollte man erkunden

Ein tolles Abenteuer im Wilden Westen verspricht das Frontierland. Im Yankeefort kann man einiges entdecken und die tolle Aussicht auf den Bereich genießen. Mit Big Thunder Mountain hat das Frontierland auch einen sehr schöne Achterbahn, in der Kinder bereits ab 102 cm mitfahren dürfen. Die Bahn ist zwar durch Schnelligkeit und Kurven spektakulär, hat aber keine Loopings oder Korkenzieher. Etwas ruhiger ist die Fahrt mit dem Dampfer Molly Brown und wer noch etwas kleinere Kinder hat, kann den Pocahontas Spielplatz im Indian Village entdecken.

Tipp: Gleich am Vormittag die Fastpässe für Big Thunder Mountain lösen und in der Zwischenzeit andere Parkattraktionen genießen.


Unser Fazit zu den Disney-Parks

Disneyparade mit tollen Umzugswägen

In Sachen Achterbahnen und Anzahl der Attraktionen mit akzeptablen Wartezeiten kann das Disneyland nach unserer Erfahrung im Vergleich mit dem Europapark Rust nicht mithalten. Allerdings hat das Disneyland in Sachen Details, Flair und Atmosphäre die Nase klar vorne, weil bislang keiner der von uns besuchten Parks mit dem Zauber von Disney mithalten kann.

Wichtige Tipps in der Zusammenfassung:

  • Fastpässe nutzen um Wartezeiten zu vermeiden
  • Disneyland-App herunterladen für die perfekte Übersicht über Wartezeiten, Showzeiten, etc.
  • In Restaurants das Budget gut ausnutzen und nach kostenlosen Additionals oder Refills fragen
  • Vorteile für Gäste der Disney-Hotels nutzen (bei Sternchenreisen bitte danach fragen)
  • Anreisetag planen, ggf. mit günstigerem Hotel für die erste Nacht

Disneyland-Reisetipps von Sternchenreisen

Bei Sternchenreisen kann man den Aufenthalt in den Disney-Parks mit vielen tollen Vorteilen buchen, je nach Verfügbarkeit zum jeweiligen Parkangebot. Zum Beispiel:

  • Vollpension-Verpflegungspaket
  • Kostenloser Parkplatz an den Parks für Hotelgäste
  • 20% Rabattgutschein auf die Disney-Shops
  • 30 Euro Nachlass auf den Photopass
  • Magic-Hour, Einlass vor offizieller Parköffnung
  • Disneyland-Paket für jeden Geldbeutel, von Standard bis Premium-VIP
  • Gute Beratung vom erfahrenen Freizeitparkprofi